Ulrike Wilhelm hat während ihres Studiums an der Fachhochschule Potsdam sehr viel gezeichnet und hatte sehr viele Icons entworfen, die sie auch irgendwie anwenden wollte. Das dabei Handgemachte war für sie immer sehr wichtig. Und nach zahlreichen  Icons wollte sie auch eine Schrift dazu haben, was die »Liebe Erika« wurde. Eine weitere Schrift, die zu Erika passen sollte, wurde dann die »liebe Klara«. Tintentropfen am Strichende oder Unregelmäßigkeiten sollten die Schrift nicht leiden lassen, so Wilhelm. Die Anwender der Schrift sind hauptsächlich weiblich und kommen aus den USA, aber nicht nur (Catherine Avak beispielsweise hat diese Schriften schon vor Jahren als Headline im passenden Projekt verwendet). Ulrike Wilhelm denkt auch an die Hobbygestalter und gibt Beispiele und Anregungen dazu. Liebe Klara ist eine geschriebene Schrift, hat zahlreiche Alternativen und stilistische Varianten um das Handgeschriebene ein wenig vorzutäuschen. Liebe Ulrike, Ihr Vortrag war amüsant und schön knapp.

Sie können den ganzen Vortrag sehen: Youtube http://youtu.be/VC1BP806ZSQ