typographische
zitate
Nähme man den Zeitungen den Fettdruck – um wieviel stil­voller wäre es in der Welt.
Kurt Tucholsky, Typographische Monatsblätter 4/1972

Typographische
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München e. V.

Goethe­straße 28 Rgb.
80336 München

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Stadträume der Nach­kriegszeit entdecken

Alexander Fthenakis
Ein Archi­tek­turwalk: München neu sehen lernen. Die Führung begibt sich auf die Suche nach den sichtbaren und verborgenen Spuren des Wieder­aufbaus in der Münchner Altstadt.
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München Innenstadt

Viele städ­te­bauliche und archi­tek­to­nische Entschei­dungen der Nach­kriegszeit bestimmen noch immer die Gestalt und Nutzung der Münchner Innenstadt – oft, ohne dass wir sie bewusst wahr­nehmen.

Ausgehend von ausge­wählten Stadt­räumen wird nach­vollzogen, wie die Zerstö­rungen des Zweiten Welt­kriegs die Stadt verän­derten und welche städ­te­bau­lichen Leit­bilder die Nach­kriegs­jahr­zehnte prägten.

An Beispielen wie dem Salva­torplatz, dem Rindermarkt oder dem Jakobsplatz werden unter­schiedliche Stra­tegien des Wieder­aufbaus sichtbar: Rekon­struktion und Neuplanung, Erin­nerung und Moder­ni­sierung, Fußgän­gerstadt und auto­ge­rechte Stadt. Der Rundgang vermittelt dabei nicht nur archi­tektur- und stadt­ge­schichtliche Hinter­gründe, sondern eröffnet auch einen neuen Blick auf vertraute Orte.

1 Nachmittag

Donnerstag9.7.2026
— von 16.15 bis 18.30 Uhr

Ort: Eingang des Jakobsklosters
Jakobsplatz

20 € tgm-Mitglieder und Kooperationspartner 30 € Nicht-Mitglieder

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Max. 20 Teilnehmer:innen

Verbindliche Anmeldung bis 2. Juli 2026

Zielgruppe

Alle, die an Archi­tektur, Design, Typo­grafie und Stadt­ge­schichte inter­essiert sind.

Weitere Hinweise

Die Gebühr bein­haltet die Archi­tek­tur­führung, Headsets werden gestellt.

Bei der Veran­staltung wird für unsere Nach­be­richt­er­stattung foto­grafiert. Wer nicht auf den Bildern erscheinen möchte, möge uns bitte zu Beginn der Veran­staltung dazu ansprechen.

Wer mag, geht abschließend mit zum Abendessen in ein nahe­ge­legenes Wirtshaus. Möchten Sie am Abendessen teil­nehmen, schreiben Sie an Dr. Hermann Iding

Empfeh­lens­wertes Buch, passend zum Archi­tek­turwalk: »50 60 70: Archi­tektur aus drei Jahr­zehnten im Münchner Stadtbild«, Alexander Fthenakis, Oliver Heissner, Dölling und Galitz Verlag, 2017

Alexander Fthenakis

Alexander Fthenakis

Architekt

Alexander Fthenakis lebt und arbeitet n München. Die Projekte seines Büros befassen sich seit dessen Gründung mit dem Bauen im Bestand und der kontex­tuellen Archi­tektur.

Neben der baulichen Praxis widmet er sich u.A. als Autor der Erfor­schung und Doku­men­tation archi­tek­to­nischer und städ­te­bau­licher Phänomene. 2017 veröf­fent­lichte er »50 60 70« die erste umfassende Publi­kation über Münchner Nach­kriegs­a­r­chi­tektur.

Zudem war er in der Lehre und Forschung aktiv: 2007–2012 wissen­schaft­licher Mita­r­beiter am Lehrstuhl für Entwerfen und Denk­mal­pflege an der TU München, 2020–2021 als Gast­pro­fessor für expe­ri­mentelle Wohn­strukturen an der TU München und 2025–2026 als Lehr­be­auf­tragter für Entwerfen an der HFT Stuttgart.

fth.studio

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