Lesbarkeit – vor allem im Bereich der Wissensvermittlung und der didaktischen Typografie – zeigt bisweilen Mängel. Das Spektrum reicht von der Schrift bis zur Typografie. Um diese Mängel zu benennen und die Qualität als Ganzes zu fördern, hat sich eine Initiative gebildet: die Gruppe »Lesbar, Typografie für die Wissensvermittlung«.

Sie tagte in Dortmund zu Gast bei Sabine an Huef an der Fachhochschule für Gestaltung um weitere Schritte vorzubereiten. Ziel ist die gut lesbare Typografie und deren Gestaltung in fast allem, was mit Schrift zu tun hat. Dazu arbeitet die Initiative an einer Bestandsaufnahme und sucht Möglichkeiten, gut lesbare Typografie zu zeigen. In Dortmund wurde ein Grundlagenpapier beschlossen. Ein Aufsatzband ist in Vorbereitung, sowie eine Tagung geplant.

Es wurden verschiedene Forschungsprojekte vorgestellt. Hierbei zählten so wichtige und gut hinterfragte Themen wie die Norm zur Lesbarkeit durch Albert Jan Pool oder Visual Literacy durch Miriam Mayrhofer aus Wien oder die Ergebnisse diverser sehr guter Masterarbeiten.
 
Das geplante Buch wird u.a. Beiträge zur Lesbarkeitsforschung und zur Funktion von Typografie enthalten, auch Beispiele funktionierender Typografie und Gestaltung. Es wird in einem namhaften Verlag erscheinen.
 
Die Initiative »Lesbar« besteht aus Mitgliedern der Typographischen Gesellschaft München (Rudolf Paulus Gorbach), des Forums Typografie (Ulrike Borinski) der Typographischen Gesellschaft Austria (Martin Tiefenthaler), dem St. Galler Zentrum für das Buch (Roland Stieger), sowie Persönlichkeiten aus Lehre und Forschung verschiedener Hochschulen. Hier sind nur einige Namen stellvertretend genannt.