Neben den Grautönen stellen die Hauttöne die kniffeligsten bei der Reproduktion von Bildern dar. Hand aufs Herz: Wem ist es noch nicht passiert, dass eine abgebildete Person in der eben frisch gedruckten Broschüre optisch nach Bluthochdruck oder Sonnenbrand zu neigen scheint? Vor allem bei Produktionen mit kleinem Budget, wo die Beauftragung eines Reprostudios ausnahmsweise mal nicht drin ist, hilft der neue Pantone Skin Tone Guide, diese Farbtöne exakter und somit sicher zu definieren. Der Fächer besteht aus 110 Karten, die mittels Guckloch auf analoge Vorlagen oder Proofs gelegt werden können. Damit könnten, so Pantone, Hauttöne der verschiedensten Ethnien und Altersgruppen definiert werden. Die Farbwerte sind nicht nur für den Druck in den Prozessfarben CMYK angegeben, sondern freilich auch für Bildschirmmedien in sRGB-Werten. Der Fächer – zu beziehen über www.pantone.de – kostet 84 Euro.