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Vortrag
Das Strukturelle in der Musik Helmut Lachenmann,
Von seinen in den Sechzigerjahren in die Diskussion eingebrachten »vier Grundbedingungen« des Hörens - Tonalität, Körperlichkeit, Struktur, Aura - sieht Lachenmann den Strukturbegriff als den entscheidenden. Vergleiche mit visueller Gestaltung ergeben sich da nicht zufällig. Der Charakter eines Werks bestimmt sich durch die darin waltenden Kategoriensysteme, und Lachenmann beschreibt und kommentiert an Werkbeispielen von Beethoven, Anton von Webern, und Eigenem solche Zusammenhänge.
Referent
Stuttgart, studierte Komposition bei Luigi Nono in Venedig. Er unterrichtete an der Musikhochschule Stuttgart, an der Ulmer Hochschule für Gestaltung, an der Musikakademie Basel und an der Musikhochschule Hannover. Seine Musik ist weithin bestimmt von einem Materialbegriff, der das Geräusch einschließt, und für den er die Bezeichnung »Musique concrète instrumentale« gefunden hat. Zu seinen bekanntesten Werken gehört die Oper »Das Mädchen mit den Schwefelhölzern«.
Nicht der ungebrochene schöne Klang ist sein Ziel, vielmehr die Schaffung von klingenden Situationen, in welchen sich der Begriff des »Schönen« als reflektierter wandelt und erneuert.
Dienstag, 3. Juli 2007, 19.30 Uhr
Black Box im Kulturzentrum Gasteig (S-Bahn Rosenheimer Platz)
Fotos dieser und weiterer tgm-Veranstaltungen finden Sie im Pool der tgm-Gruppe auf Flickr.
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