Typographische Gesellschaft München
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Jahresprogramme

 Halbjahresprogramm 9/2007 – 3/2008 (PDF 1,4 MB)
 Halbjahresprogramm 3/2008 – 8/2008 (PDF 4,6 MB)

Wurzeln und Triebe
Verwurzelung ist Erdung, ist Anfang. Wurzelwerk ist nicht gradlinig. Wurzeln sammeln Nährstoffe, sind Basis und Fundament. Der Trieb hingegen ist etwas junges, unkontrolliertes, feines, sprießendes. Triebe können eben austreiben, sich verbreitern. Der Titel der Vortragsserie spielt neben der Frage nach der Basis bewusst mit den persönlichen Trieben, dem getrieben sein, wie auch dem Antrieb geben. Und schlussendlich sogar mit dem Treiben lassen, dem Zulassen und damit von einer großen Verantwortung.

Wir haben große Meister und begeisternde Lehrer gebeten in sehr persönlichen Vorträgen etwas über sich zu erzählen. Etwas zu berichten von den Wurzeln des eigenen Tuns, von dem was getragen hat, was wirkt, über die entscheidenden Momente für die eigene Entwicklung zu sprechen, ja auch über die Brüche oder Misserfolge, die einen weitergebracht haben.

Und wir haben darum gebeten, einen ganz persönlichen Ausblick zu geben, auf das was geschehen muss, damit die Qualität, für die der Einzelne steht, sich verbreitern kann, sich in neuen Umfeldern bewährt oder noch besser: weiterentwickelt. Und natürlich auch: Was bedeutet das für die Aus- und Weiterbildung?

Im Zurückschauen: Aufbruch!


 Jahresprogramm 2006/07 (PDF 664 KB)

Systematik in der Typografie
System und Gestaltung. Das beginnt bei fundamentalen Überlegungen und geht vor allem auf eine Systematik der typografischen Gestaltung ein. Sie erfahren mehr über systematische Buchgestaltung, Gestaltungssysteme, die sich in der Folge von Bauhaus, Schweiz, Ulm etc. weiterentwickelt haben. Außerdem Raster- und Farbsysteme. Es geht also bisweilen an nicht ganz bekannte Wurzeln der Theorien.


 Jahresprogramm 2005/06 (PDF 212 KB)

Schrift, die Basis der Typografie
Schrift steht oft im Mittelpunkt typografischer Abhandlungen oder Referate. Mit dem Jahresthema »Schrift als Basis der Typografie« möchten wir an die Wurzeln des typografischen Gestaltens zurückkehren. Erfahren Sie in Vorträgen mehr über Sinographie, Serifenlose und Kursive, Fraktur und DDR-Schriften, Geschichte der Serifenschriften, Schriftwirkung und Schriftcharakter, Fernsehtypografie und Kalligrafie. Und natürlich Werkstattgespräche, Seminare, Reisen …


 Jahresprogramm 2004/05 (PDF 1,2 MB)

Gescheitert
Ein Sprichwort sagt: »Probieren geht über Studieren.« Ein weiteres: »Nur Versuch macht klug.« Oftmals können wir keine sichere Aussage über den Ausgang einer bestimmten Situation treffen, sondern stehen vor einer Entscheidung : Tun oder nicht tun? So oder anders? Um eine Antwort zu erhalten, müssen wir das Wagnis des Experiments auf uns nehmen – und damit das Risiko des Scheiterns.


 Jahresprogramm 2003/04 (PDF 676 KB)

Verpackt
Typografie im Bereich des Verpackens erfüllt die Aufgaben, die sie auch in anderen Medien hat. Doch besteht ein besonderer Reiz durch und in der dritten Dimension. Dabei sehen wir »Verpacken« auch im übertragenen Sinn.


 Jahresprogramm 2002/03 (PDF 232 KB)

Insalata mista
Genauso wie der italienische Salat nicht einfach nur »gemischt«, sondern sorgfältig komponiert ist, so sind auch in guter Gestaltung die Einzelfaktoren sorgfältig aufeinander abgestimmt. Es geht um Gestaltung als vielschichtiges Thema, um die »Haupt- und Nebenwirkungen zwischen den Beteiligten als vielschichtiges Wechselspiel an Kooperationen und Konflikten.«


 Jahresprogramm 2001/02 (PDF 1209 KB)

Typografie und Alltag
Von den Höhen der Gestaltung zu Einfachen, aber keineswegs in die Tiefen. Einfache Typografie hat viel mit Klarheit und Funktion zu tun und so stehen diese Begriffe in den einzelnen Vorträgen immer wieder im Vordergrund. Gute Qualität fängt eben bereits hier an.


 Jahresprogramm 2000/01 (PDF 372 KB)

Text und Bild
Die Komponenten Text und Bild sind für Gestalter selbstverständlich und gerade deshalb ist die Reflektion im Kontext der Typografie reizvoll. Die Geschichte der visuellen Kommunikation zeigt, dass Bilder auch schon zu Zeiten Gutenbergs Bedeutung hatten – und wichtig waren. Wie wir heute damit umgehen, gehört zum Thema der Vortragsreihe.